Neuigkeiten

von links: Bundesfreiwilliger Roland Neuss, Bundesfreiwillige Melanie Reuter, Bundesfreiwillige Sylvia Mor,

Stationleitung Angelika Bornstein, Bundesfreiwillige Nicole Brungs, Tierpfleger Paul Wenzel

 

Nach einer sehr anstrengenden Päppelsaison 2021, die geprägt war von Personalmangel und Coronaeinschränkungen, blicken wir nun auf eine hoffentlich ruhigere Jahreszeit. Unser neuer hauptamtlicher Tierpfleger, Paul Wenzel unterstützt uns fachlich auf hohem Niveau. So wird die Station in vielen Bereichen noch professioneller.

Unsere Mitarbeiterin Nicole Brungs- derzeit noch Bundesfreiwillige- macht derzeit eine Ausbildung zur Umweltpädagogin und steht dann unseren Besuchergruppen zur Verfügung. Auch können wir zukünftig dann wieder kleine Veranstaltungen für junge Menschen und Erwachsene planen, die mehr über unsere Tier- und Pflanzenwelt wissen wollen.

Das Team wird von fleißigen Bundesfreiwilligen unterstützt: Sylvia Mor, Melanie Reuter und Roland Neuss sowie Nicole Brungs.

Ein festes Team aus tollen Ehrenamtlichen und Praktikant:innen unterstützt uns in vielen Bereichen: sei es Fahrten zur Futtermittelbeschaffung, in der Tierpflege, bei der Pflege der Außenanlagen und in vielen anderen Bereichen. hier können wir stets Verstärkung gebrauchen.

Wir sind immer noch auf der Suche nach einem neuen größeren Domizil. Gefunden hätten wir zwar etwas, aber die Machbarkeit steht von behördlicher Seite noch im Raum. Daher sind wir offen für Ideen und Vorschläge.

Wir haben eine neues Spendenkonto. Wir freuen uns immer über Spenden, denn die Pflege unserer gefiederten Patienten ist wirklich sehr teuer und dank Corona sind uns sehr viele Spenden weggebrochen.

 

 

 

Ab sofort heißen wir Wildvogelhilfe Rheinland!

Der neue Name entsteht durch die Kooperation mit dem Europäischen Tier- und Naturschutz (ETN e.V.) und dem BUND e.V.. Der ETN ist nun unser zweiter Träger.

Dadurch werden zukünftig 1,5 hauptamtliche Stellen ermöglicht. Somit bekommt die Station nun einen hauptamtlichen Tierpfleger und die Stationsleitung wird unterstützt. Das ist ein gewaltiger Schritt nach vorne und fördert eine noch professionellere Station.

Wir alle sind dankbar und glücklich, dass zugunsten der in Not geratenen Vögel diese Kooperation möglich wurde.

Die Webseite wird in Kürze unter neuem Namen, neuem Logo und neuen Inhalten präsentiert. Schauen Sie mal wieder vorbei!


Unterschreiben des Kooperationsvertrages. Von rechts nach links:

Dr. Rita Tondorf, Präsidentin ETN e.V.,

Holger Sticht, Vorsitzender des BUND Landesverbandes NRW

Angelika Bornstein, Gründerin und Stationsleiterin der Wildvogelhilfe

 

!Wichtig! Die Wildvogelhilfe Rhein-Sieg sucht ein neues Zuhause! !Wichtig!

 

Nachdem in den vergangenen Jahren die Zahl der aufgenommenen Vögel stetig stieg und zuletzt fast 1200 Tiere im Jahr betrug, müssen wir die Station umziehen. Uns geht hier auf dem privaten Gelände in Eitorf der Platz aus.

Da das Einzugsgebiet mit den Großstädten Köln und Bonn sowie den Nachbarkreisen wie Oberbergischer Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Rhein-Bergischer Kreis und Kreis Altenkirchen sehr bevölkerungsreich ist und somit viele Vögel gefunden werden, müssen wir damit rechnen, jährlich mindestens das Doppelte an Vogelaufnahmen bewältigen zu müssen. Alleine die vielen Anrufe auf unserem Notfalltelefon zeugen davon, dass deutlich mehr Tiere in der Umgebung gefunden werden, als wir derzeit noch aufnehmen können. Das alles benötigt reichlich Platz sowie ein Gelände, das man problemlos bewirtschaften kann.

Daher suchen wir aktuell eine Hofanlage oder ähnliches zur Langzeitpacht mit Option zum Kauf oder ein bebaubares Gelände von ca 15000-30000qm Grundfläche. Bevorzugte Orte wären Lohmar, Neunkirchen- Seelscheid, Much, St. Augustin, Hennef, Eitorf. Eine direkte Nachbarschaft zu einer reinen Wohngegend wäre nicht so optimal, unsere Vögel sind nicht immer leise.

Wir bitten Sie herzlich um Vorschläge und Ideen! Schauen und hören Sie sich um! Wir werden jeden Ihrer Vorschläge prüfen, ob daraus eine Heimat für in Not geratene Vögel werden kann.

Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an!

 

 

Der stumme Frühling                                                                                         

Seit 1980 sind die Vogelbestände in Deutschland um 80% zurückgegangen und sie nehmen weiter in einer erschreckend beispiellosen Geschwindigkeit ab, sodass man vom Artensterben sprechen kann. Von einigen Vogelarten wie dem Star ist nur noch ein Viertel des Bestandes von vor 50 Jahren übrig, andere Vögel - wie der einst so alltägliche Hausspatz oder der Feldsperling sowie unsere Schwalbenarten - stehen auf der Vorwarnliste zur Roten Liste.

Vom Aussterben bedroht sind z.B. die einst bekannten Zaun- und Zippammern, auch die meisten Wildhuhnarten wie Rebhuhn, Haselhuhn, Auerhahn. Viele bodenbrütende Arten, wie Lerchen und Kibitze - einst häufige und volkstümliche Vögel-, sind aus den Landschaften verschwunden, in denen sie einst so zahlreich waren.

Die Liste der gefährdeten Vogelarten wird immer länger; alleine in Deutschland stehen über 100 mitteleuropäische Vogelarten auf der Roten Liste und gelten als stark gefährdet, mehr als 20 sind auf der Vorwarnliste und 15 sind mittlerweile ausgestorben.


 sehr seltener Wachtelkönig: durch Stacheldraht verletzt                         

In Not durch Menschenhand! Oft kommen Vögel durch Menschenhand direkt oder indirekt zu Schaden als sogenannte Zivilisationsopfer: industrialisierte Landwirtschaft als Hauptursache für das massenhafte Verschwinden, Fensterschlag, Stacheldraht, Straßenverkehr, Hauskatzen - das sind nur einige der von Menschen erzeugten Gefahren.

Durch diese permanente, negative Einflussnahme des Menschen werden Einzeltiere und deren Schicksal, insbesondere von bedrohten Arten, immens wichtig.

 

Die Auffangstation der Wildvogelhilfe Rhein-Sieg ist seit vielen Jahren deutlich mehr, als ausschließlich eine Auffangstation für bedauernswerte Wildvögel – sie ist ein Beleg für stetig fortschreitende negative, aber selten auch positive Veränderungen (z.B. Rückkehr von Arten nach Renaturierungsmaßnahmen) unserer Umwelt.   

Wir wollen versuchen zu helfen, um das Vogelsterben im Rahmen unserer Möglichkeiten etwas zu bremsen. Wir bemühen uns, Ihnen zur Seite zu stehen, wenn Sie einen verletzten, kranken oder verwaisten Vogel gefunden haben oder Hilfe und Infos zum Thema Wildvögel benötigen.
Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an.

 

 

 

 

 

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